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Sommer Finnland

Die erste grössere Reise in diesem Jahr beginnt Mitte Juli. Nach meiner Knieoperation Ende Januar bin ich langsam wieder fit um zu Reisen. Wir haben eine Reise nach Finnland geplant. Tuulia wird Anfang Juli mit Sabrina der Partnerin unseres Sohnes mit dem Flieger hoch reisen. Ich starte nach der Geburtstagseinladung von Nelly und Rolf am Sonntag eine Woche später. Mein Weg führt mit zwei kleinen Fähren über Schweden nach Finnland. Ich werde wieder "Live" von der Reise berichten. Der erste Teil wird die Anfahrt nach Pori sein, wo ich dann Tuulia abhole zur gemeinsamen Reise in Lappland.

Ich habe am Freitag mein Wohnmobil im Geschäft abgeholt da am Samstag das Tamilenfest um das Geschäft herum stattfindet. Ein Besuch am Samstagmorgen bestätigte mir, dass ich nicht mehr aus der Garage fahren hätte können. Hier noch einige Impressionen.

Der Mann mit den Hacken im Rücken wird vor den Wagen gespannt und macht eine Runde um das Industriequartier mit. Es sind aber noch viele Helfer am Werk die mitziehen.

Sonntag 14. Juli 2024

Embrach - Schlüsselfeld >>>>> 400 km

Wetter: schön 26°C

Übernachtung: Stellplatz Morelo in Schlüsselfeld

Nach der gestrigen Geburtstagsfeier von Nelly und Rolf die relativ früh beendet war konnte ich am Abend nochmals die letzten Sachen bereit halten. Am Morgen erwachte ich bei strahlend blauem Himmel und Sonnenschein. Das waren die besten Voraussetzungen für die 400 km Fahrt nach Franken. Die Strassen praktisch ohne LKW war ein Wohltat. Den ersten und einzigen überholte ich kurz vor Heilbronn. So konnte ich die ganze Strecke mit dem Tempomat zurücklegen was eine beruhigende Fahrt ohne Stress bedeutet. Nach rund 5 Stunden erreichte ich Schlüsselfeld wo ich das Mittagessen nachholen wollte. Ich hatte gute Erinnerungen als ich mit Rolf und Hans zusammen mein Wohnmobil im Werk abholte. Also war klar der Gasthof Krone in Schlüsselfeld war mein Ziel. Ich war erstaunt als alle Kellner asiatische Wurzeln hatten. Die Speisekarte war aber nach wie vor mit deutschen Menü's beschrieben. Aber meine Leibspeise war nicht mehr auf der Karte. Wir hatten damals Schäufele bestellt und mussten uns zuerst orientieren was das eigentlich ist. Schäufele, Schäuferle, Schäuferla, Schäufala, Schäufli, Schäuferl oder Schäufelchen ist der süddeutsche Name für die flache Schweineschulter; in der Schweiz, in Südbaden und im Elsass wird das Stück Schüfeli, Schiifele, Schüfele oder Schiifeli genannt, in Hessen auch Kasseler. Viele Namen das gleiche Stück. Also musste ich mich umentscheiden. Ich bestellte eine Medaillonpfanne mit Kalbsstücken und Spätzle. Zwei kleine Bierchen vom Ort und die Welt war wieder in Ordnung. Am Schluss kam der Wirt und ich fragte ihn ob es einen Wirte Wechsel gegeben habe. Er meinte dann, dass das Haus schon in der vierten Generation betrieben wird und zum Thema Schäufele. Er hat das nur hie und auf der Speisekarte, weil wenn es wenig gebraucht wird muss er es wegwerfen. Damit waren alle Rätsel gelöst. Einzig die drei Bediener passten nicht so recht in den echt deutschen Gasthof alter Prägung.

Da ich schon einige male im Ort war wusste ich auch dass es eine berühmte und sehr beliebte Gelateria gibt. Schon von weitem sah ich die Kunden vor der Türe anstehen. Als ich an der Reihe war sah ich dass vier Personen bedienten und alles sehr speditiv verlief. Also mussten immer wieder neu Kunden gekommen sein. Denn als ich den Laden verliess war die Kolonne nicht kleiner. Das Eis drei riesige Kugeln im Becher kosteten 4.20 Euro. Mövenpick im Glattcentrum eine Kugel 4.00 Fr. Das sind schon markante Unterschiede.

Montag 15. Juli 2024

Schlüsselfeld - Potsdam >>>>> 420 km

Wetter: schön 30°C

Übernachtung: Stellplatz Potsdam, Potsdamerstr. 164

Grosser Stellplatz nahe Busstation für die Innenstadt

Nach einer ruhigen Nacht und dem Frühstück zog es mich weiter gegen Norden. Das Wetter wie gestern aber es wurde immer heisser. Zum Glück sass ich im gut gekühltem Fahrzeug. Der Verkehr war schwach. Ich konnte gut mit dem Tempomat fahren. Die A9 ist hervorragend ausgebaut und von Nürnberg her beinahe vollständig sechs Streifig. So hat es für jeden Platz. Es sah alles so gut aus bis 15 km vor meinem Ziel. Eine Baustelle bremste mich und einige tausend andere aus. Die Kruxz, es war eine Verengung von zwei auf eine Spur. Das kostete mich eineinhalb Stunden und viel Nerven. Die Zeit lief mir davon. Ich hatte Angst, dass der Stellplatz zu später Stunde besetzt ist. Dem war zum Glück nicht so. Es hatte noch genügend Platz. Ich machte nach der Ankunft zuerst einen erfrischenden Salat und einen Servelat als Zwischen Verpflegung. Dann nahm ich den Bus in die Stadt.

Es war nicht weit. Der Bus kurvte aber um alle Strassen bis er das Centrum erreichte. Potsdam ist UNESCO-Welterbe-Stadt, die Stadt der Schlösser und Gärten an den idyllischen Havelseen, eine prachtvolle, historische Kulturstadt, UNESCO-Kreativstadt des Films, ein Zentrum der Bildung und Wissenschaft, geprägt von mehr als 1000 Jahren Geschichte als Residenz und Landeshauptstadt bei Berlin. Sehr schnell war man da wo die Musik spielt. Die schönen Häuser, die grossen Plätze und die vielen Monumente beeindrucken wahrlich.

Nach rund zwei Stunden spazierte ich Richtung dem Park des Schlosses Sanssouci. Der Eingang ist mit einem schönen vergoldeten Tor geschmückt. Dahinter eine lange Allee gesäumt links und rechts mit Bäumen die schön Schatten spendeten in dieser Wärme. Da sieht man was der Wald ausmacht in der Natur.

Am Ende kommt man dann zum Schloss mit seinem prächtigen Garten. Der Name Sanssouci ist Französisch und bedeutet “ohne Sorgen”. Genau das war es, was Friedrich der Große in seiner Sommerresidenz wollte. Er suchte einen Ort, an dem er dem Stress des Alltags und der Politik entfliehen konnte. In Sanssouci konnte sich der König in seine eigene Welt zurückziehen und sich der Kunst, Musik und Literatur widmen. Wenn man so will, war die Sommerresidenz Friedrichs des Großen so etwas wie sein persönliches Wellnesshotel. Das pompöse Rokoko-Schloss wurde zwischen 1745 und 1747 nach Plänen von Georg Wenzeslaus von Knobelsdorff erbaut. Vorbild war Schloss Versailles, die Residenz des absolutistischen ‚Sonnenkönigs‘ Luis XIV. in Frankreich, der 1715 in seinem Schloss verstarb. Im Jahr 1991 wurden das Schloss Sanssouci und der Park zur UNESCO-Welterbestätte “Schlösser und Parks von Potsdam und Berlin“. Sanssouci heißt einerseits das Schloss Friedrichs des Großen, das im Zentrum des Schlossparks steht.

Ich schlenderte noch etwas durch den Garten. Dabei stellte ich fest, dass das die Richtung von meinem Zuhause war. So nahm ich den Weg unter die Füsse und war nach etwa einer halben Stunde wieder im Wohnmobil, wo ich glücklicherweise mit der Klimaanlage herunterkühlen konnte.

Dienstag 16. Juli 2024

Potsdam - Rostock >>>>> 220 km

Wetter: schön, wolkig mit Gewitter >> 25°C

Übernachtung: Stellplatz Warnemünde Parkstr. 47

Heute wurde es etwas später mit der Abfahrt. Ich musste auch nicht eilen, da nur die Hälfte der Strecke von den beiden vorherigen Tagen zu bewältigen war. Die Autobahn weiter dreispurig und zu meinem erstaunen wenig Verkehr. So war ich nach rund drei Stunden in Warnemünde wo es mehrere Stellplätze gibt. Der "schönste" liegt direkt beim Bahnhof und an der Ausfahrt der Schiffe. Ich war auch schon dort. Leider ist er etwas laut duch die Schiffe aber auch den riesigen Verkehr auf der grossen Fläche wo auch OKW parkieren und das Tag und Nacht. Ich habe desshalb einen etwas abseits und doch nah dem Städtchen ausgesucht. Direkt nach dem Parkieren machte ich mich zu Fuss auf den Weg dem Meer entlang in die Stadt. Kaum am Meer sah ich die Fähre einlaufen die ich Morgennachmittag nehmen werde nach Trelleborg in Schweden.

Das Ostseebad Warnemünde, offiziell Seebad Warnemünde, ist ein Ortsteil im Norden der Hansestadt Rostock in Mecklenburg-Vorpommern. Der Alte Strom ist zu jeder Jahreszeit einen Besuch wert. Fischkutter, Fahrgastschiffe, große Yachten und kleine Segelboote, aber auch der Seenotrettungskreutzer sind hier vertäut. Häuser, die früher einmal die "Vörreeg" waren, beherbergen heute Cafés, Lokale, Eisdielen und viele kleine Geschäfte. Am anderen Ufer des Stromes, auf der Mittelmole, sind der alte Fährhafen, der Bahnhof und die Marinas zu finden. Ich war erstaunt über die vielen Touristen. Die Strasse war voll und die kleinen Geschäfte der Wasser entlang florierten. Es war bereits zwei Uhr, sodass ich einen schönen Ort zum Essen suchte und fand. Mit Blick auf den Hafen gab es einen guten aber leicht süsslichen Chardonnay zu Heilbutt und Gnocchi und Gemüse. Die grünen Teigtaschen erinnerten eher an Spinattaschen aber sie waren gut. Der Fisch filetierter Heilbut schmeckte frisch.

Mit dem vollen Magen spazierte ich noch zum Stellplatz am Hafen, der mitten im Zentrum direkt beim Bahnhof liegt. Wie erwartet war er Proppen voll. Ich sah mich bestätigt die richtige Entscheidung getroffen zu haben. Auf dem Rückweg die obligate Suche nach einem Eisstand. Da musste man aber nicht lange suchen. Da wo am meisten Leute anstanden gab es Eis. Eine Mega Möwe lauerte bis jemand nicht achtsam ist um zuzuschlagen. Der Weg führte nun durch die Alexandrinenstraße, sie gehört mit der Straße „Am Strom“ zu den allerersten Straßen in Warnemünde. Sie hieß früher Achtereeg, was auf hochdeutsch so viel bedeutet wie hintere Reihe. Fischer, Seeleute und Lotsen lebten hier in kleinen Giebelhäusern, die meist aus einfachem Fachwerk bestanden. Zwischen den Häusern hielt man nur einen geringen Abstand – die sogenannten Tüschen sind höchstens 1,5 m breit. Gerade so breit, dass eine trächtige Kuh durchgehen konnte. Die Häuser sind renoviert und mit Blumen geschmückt. Mein Weg führte wieder durch den Wald zurück. Der Himmel wurde immer schwarzer und ein Gewitter war im Anzug. Ich war gerade rechtzeitig im Trockenen bevor es begann zu schütten.

Mittwoch 17. Juli 2024

Schiffpassage nach Trelleborg

Wetter: schön, wolkig mit Gewitter >> 28°C

Am Morgen als ich erwachte sah ich eine SMS der Reederei auf meinem Handy. Das versprach nichts Gutes. Das Schiff soll anstelle von 15.30 Uhr um 18.30 Uhr starten. Kurze Zeit später die nächste Mitteilung. Abfahrt nun um 17.30 Uhr. Also hatte ich viel Zeit zum Shoppen und vieles andere zu erledigen. Ich fuhr dann rechtzeitig zum Terminal und konnte nach kurzer Wartezeit beim Shelf Checking meinen Code zeigen, den ich bei der Online Checking erhalten hatte. Das funktionierte bestens. Aber nicht bei allen, sodass es doch eine kleine Autoschlange gab. Jedenfalls konnten wir dann auch recht schnell aufs Schiff. Erstaunlicherweise Weise ging es bereits eine Viertel Stunde zu früh los. Ich hatte Hunger und suchte das Mare Baltikum Restaurant auf, wo ich im Voraus ein Nachtessen gebucht hatte. Das war ein Fehler. Ich habe bis jetzt noch auf keinem Schiff eine solch schlechte Qualität eines Buffets gesehen. Es sah so aus als das gebotene die Ueberreste der vorhergehenden Fahrt war. Kaum Auswahl und das warme Essen schon Stundenlag auf dem Buffet. Was mir sonst nie passiert, aber ich musste einiges stehen lassen, weil es einfach nicht geniessbar war. Eigentlich habe ich mich auf das Buffet gefreut. Der Abend war damit gelaufen.

Das Schiff kam pünktlich wie vorhergesagt um 22.30 Uhr in Trelleborg an. Das Ausladen harzte dann aber, sodass ich fast dreiviertel Stunden hatten bis ich den Hafen verlassen hatte. Mein Ziel ein Stellplatz fast neben dem Anlieger. Der hatte Platz aber die Technik spielte nicht mit. Es gab eine Tafel mit Anweisungen wie man zu einem Code kommt für die Barriere. Nur in der Dunkelheit konnte man trotz Telefonlampe die Hälfte nicht lesen. Also Plan B. Ich hatte noch eine Variante in Malmö. Als ich am Hafen ankam sah ich schon von weitem das es keine Plätze mehr hatte. Einen Plan C hatte ich nicht. So fuhr ich auf gut Glück Richtung Stadt und sah einen Parkplatz bei einer Golfanlage. Es war inzwischen einiges nach 24.00 Uhr. Ich habe abgestellt und legte mich schlafen.

Donnerstag 18. Juli 2024

Trelleborg - Växjö - Norrköping >>> 480 km

Wetter: schön, wolkig, windig mit Gewitter >> 23°C

Ich habe kurz aber heftig geschlafen. Ich hatte ein schlechtes Gefühl lange am Platz zu bleiben. Es war aber um sieben Uhr noch niemand am Platz. So zog ich ein Hemd an und hatte noch die kurze Pyjamahose an. So fuhr ich mitten durch Malmö. Ich glaubte es kaum aber ich war fast alleine. Anscheinend stehen die Schweden nicht so früh auf. Zum Glück, denn ich hatet alle Mühe den richtigen Weg zu finden. Die Stadt ist eine einzige Baustelle. Die wichtigsten Strassen sind gesperrt. Schlussendlich erreichte aber dann die Peripherie und sah meine Autobahn Richtung Norden.. Mein erstes Ziel war Vaxjö. Eingebettet in die schwedische Natur ist Växjö, die grünste Stadt Europas mit über 80 000 Einwohnern. Växjö ist eine gelungene Kombination aus idyllischer Kleinstadt, Universitätsstadt und Freizeit- und Unterhaltungs-Zentrum. Ich konnte relativ nahe der Innenstadt parkieren. Was mir besinders auffiel war die stattliche rote Kirche mitten in der Stadt. Der Dom zu Växjö (schwedisch „Växjö domkyrka“) ist die Domkirche des Bistums Växjö in der schwedischen Stadt Växjö in der historischen Provinz Småland.

Am Eingang ist Christus als Pantokrator dargestellt, als Herrscher der Welt. Es ist ein Stuckbild, das Kajsa Mattas 1995 schuf. Auf der linken Seite des Domes steht der Baum des Lebens und der Erkenntnis. Er wurde 1995 erstellt. In der Nähe des Lebensbaums und in der Mitte des Domes stehen Figuren von Eva Spångenberg. Sie stellen das Jesuskind in den Armen von Maria und zwei Apostel dar. Der Altar entstand 1959 und ist von Jan Brazda geschaffen worden. Der Altarteppich stellt die Erde dar und stammt aus dem Jahr 1995. Der Altarschrein wurde 2002 von Bertil Vallien geschaffen. Er zeigt das Kreuz und rechts und links die zwölf Apostel in Form von Gesichtern. Das Chorfenster hinter dem Altar versinnbildlicht in gelben und blauen Farben den Himmel. Die Kirche hat drei Orgeln. Die größte Orgel ist aus dem Jahr 2002 und steht über der Empore. Sie wurde von der Orgelbauwerkstatt Grönlunds Orgelbyggeri errichtet. Das Instrument hat 33 Register auf zwei Manualen und Pedal.

Neben der Kirche war ein kindergerechter grosser Spielplatz. Die Kleinen tobten umher ohne Gefahr zu laufen sich zu verletzen. Ich hatte nun Hunger und suchte am See ein Restaurant. Ich betrat eines direkt am See. Die Speisekarte gefiel mir und somit bestellte ich Fisch. Ich wurde überrascht was ich auf dem Teller sah. Perfekt angerichtet und schmeckte. Es kamen immer mehr Senioren an Stöcken, hinkend oder im Rollstuhl. Mir wurde unheimlich. War ich im Restaurant des Altersheimes ? Die Chefin auch nicht mehr taufrisch um die mind. 70 Jahre alt aber das Servierpersonal war Jung. Die Rechnung löste dann vollständige Verwirrung aus. Ich zahlte 12.50 @. Es war ein Salat vom Buffet, das Menü, Kaffee und ein Guetsli sowie eine Cola. Nun musste ich weiter um die letzten 250 km noch zu bewältigen. Der Verkehr war mässig ohne Probleme. Einzig der starke Wind forderte den Chauffeur. Die Autobahn ist einmal Einstreifig dann wieder Zweistreifig. Zum Teil ist es etwas eng. Mann muss höllisch aufpassen dass man nicht in den Begrenzungsseilen sich wieder findet. Gegen 17.00 Uhr erreichte ich den Golfplatz den ich reserviert hatte. Wäre nicht nötig gewesen ich bin alleine. Im Clubhaus war auch niemand. Gelegen ist der Platz aber herrlich und ruhig.

Freitag, 19. Juli 2024

Norrköping - Kapellskärs >>> 260 km

Wetter: schön >> 22°C

Der heutige Tag ist eigentlich nur eine Ueberführungs Etappe. Ich machte nur eine kurze Pause unterwegs. Nun bin ich auf der Autobahn, die bis nach Lappland führt. Bei der Auffahrt sieht man am Strassenrand hoch auf Stelzen diverse SAAB Flugzeuge Zivil und Militär. Hier sind die Saab Werke zu Hause. Auf den weiteren Weg kommt man an den Scania Werken vorbei. Ein riesiges Areal zeigt die Bedeutung die Scania immer noch hat. Bis nach Södertälje hatte es kaum Verkehr. Das änderte sich dann schlagartig. Zum Glück auf der Gegenseite hatte es mehrere Kilometer dreispurig Stau. Auf meiner Seite keine Verzögerung. So erreichte ich gegen 13.00 Uhr Kapellskärs. Der Campingplatz liegt rund 1 km von der Schiffsanlegestelle weg. Am späteren Nachmittag spazierte ich auf einem schönen Weg, der zu einem kleinen Naturschutzgebiet gehört zum Meeresstrand. Morgen startet dann um 10.45 Uhr die neue Fähre "Finncanopus" durch die Schären auf die Insel Aland mit einem kleinen Stopp und fährt dann nach Naantali meinem Ziel. Dort werden wir, sofern der Plan eingehalten wird um 20.45 Uhr eintreffen.